Snapshot-ART

Spuren der Vergangenheit…

Mit der Einkehr des Faschismus kamen dunkle Zeiten auf Italien und besonders Südtirol zu.In Widerspiegelung der dem Faschismus eigenen nationalistischen und chauvinistischen Ideologie wurde die Grenze gesperrt. Dadurch wurden alte historische und auch verwandtschaftliche Bande über die Grenze hinweg getrennt, und der vor dem Krieg gerade erst erblühte Fremdenverkehr kam zum Erliegen.

In Widerspiegelung der dem Faschismus eigenen nationalistischen und chauvinistischen Ideologie wurde die Grenze gesperrt. Dadurch wurden alte historische und auch verwandtschaftliche Bande über die Grenze hinweg getrennt, und der vor dem Krieg gerade erst erblühte Fremdenverkehr kam zum Erliegen.
Es folgten Jahre der Unterdrückung und der Unfreiheit. Seit dem Beginn erstarkte auch in Deutschland ein ähnliches Regime, der Nationalsozialismus.

In seiner unweigerlichen Zusteuerung auf einen neuerlichen Weltkrieg, annektierte Adolf Hitler 1938 auch Österreich. Österreich war bis dahin ein Satellitenstaat des faschistischen Italien, die Angliederung an Deutschland wurde durch den Verlust der Pufferzone nach Norden von vielen in Italien als Bedrohung angesehen.

Obwohl gerade dieser Umstand zum Bündnis zwischen Deutschland und Italien, der Achse Berlin-Rom führte, veranlasste das italienische Heer den Bau des so genannten „Alpenwalles“ entlang der neuen Grenze zu Deutschland, am Reschen, am Brenner und in Winnebach.

Der „Alpenwall“ sollte aus Tausenden von betonierten, vorwiegend unterirdischen Befestigungsanlagen bestehen und den italienischen Faschismus gegen jegliche äußere Gefahr abschirmen und beschützen.

Aufgrund der unmittelbaren Grenznähe wurde ab 1938 allein im Hochpustertal eine Unmenge von Bunkern geplant. Bis 1942 wurden im Hochpustertal in Innichen, Sexten und Toblach fast 50 dieser Betonriesen erbaut.

(Quelle: www.Bunkermuseum.net)

Der auf dem Foto abgebildete Bunker dient mittlerweile als Kuhstall. Dort stehen die wohl sichersten Kühe der Welt. Anwohner sagten mir, das die Bunker eine Weile zum Verkauf standen. Vom Bunker herab schaut man ins Tal über Innichen. Zum Zeitpunkt meines Bunkerbesuches wurde auf dem im Tal liegenden Schießstand kräftig geübt. Die Schüsse waren laut und deutlich zu hören. Ein beeindruckender Anblick aus einer Zeit, in der man selbst gott sei dank nie gewesen ist.

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